Blutschwur auf Leben und Tod

The Warlords

 

In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde China vom Taiping-Aufstand gegen die korrupte Qing-Dynastie erschüttert. Mehr als 50 Millionen Chinesen starben in diesem 14 jahre andauernden Bürgerkrieg und einer damit einhergehenden Hungersnot. 

Als einzieger Überlebender einer mörderischen Schlacht findet Pang, General der Qing-Armee, Zuflucht in einem kleinen Dorf. Die junge Lian nimmt sich des traumatisierten Kriegers an. In diesem Dorf trifft Pang auch auf Lians Mann, den charismatischen Zhao. Er ist der Anführer einer Banditenbande, die in den Wirren des Krieges für das Überleben der Dörfler sorgt. Zunächst misstraut der ehrenhafte Zhao dem undurchsichtigen Fremde. Doch als Pang dessen Adoptivbruder Jiang das Leben rettet, wird er nicht nur in die Gemeinschaft aufgenommen, sondern schwört mit den beiden Blutsbrüderschaft. Wer dieses Bündnis verrät, wird mit dem Tod bestraft.

Mit dem Versprechen auf reiche Beute und ausreichende Versorgung für das Dorf überredet Pang seine neuen Brüder, aus der Banditenbande eine militärische Kampftruppe zu formen und sich der Qing-Armee anzuschließen. Zhao willigt ein und übergiebt dem kriegserprobten Pang sogar das Kommando. Schnell eilt die Banditen-Armee von Sieg zu Sieg, triumphiert bei der Einnahme der Stadt Shi und belagert anschließend das noch weit größere Suzhou. Doch im Verlauf der zunehmend blutiger werdenden Kampfhandlungen ist Zhao mehr und mehr von Pangs Rücksichtslosigkeit angewiedert. Trat der Ex-General ursprünglich noch für die Belege des Volkes ein, zählt für ihn nunmehr nur noch der Sieg in der Schlacht. Für die Sicherung seiner Machtposition lässt Pang seine Männer einen hohen Preis zahlen und entzweitdamit letztlich auch die Bruderschaft. Während Zhao sich von Pang abwendet, bleibt Jiang an dessen Seite. Der mit Blut Besiegelte Schwur der Brüder fordert seinen Tribut.

 


 

11.3.09 14:54

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